Die Risiken der HeimarbeitDie Suche nach einer seriösen Heimarbeit ist nicht leicht. Schwarze Schafe gib es überall.
Seriöse Angebote für Heimarbeit sind schwer zu findenHeimarbeit ist gerade für Frauen mit kleinen Kindern, für Kranke, so wie für Personen, die Alte und Pflegebedürftige zu betreuen haben, eine optimale Möglichkeit, um von zu Hause aus Geld zu verdienen. Leider ist es schwer, an eine qualifizierte Heimarbeit heran zu kommen. Es gibt zwar Firmen, die Heimarbeit vergeben, aber nur die wenigsten inserieren im Internet oder in der Zeitung. Es ist also nötig, sich selber um Adressen möglicher Arbeitgeber zu kümmern und diese direkt auf Heimarbeit anzusprechen. Risiken der HeimarbeitWer die Internetanzeigen für Heimarbeit durchsieht, liest so gut wie nie etwas von offiziellen Beschäftigungsverhältnissen. Ganz im Gegenteil wird verlangt, dass der Bewerber auf selbständiger Basis zu arbeiten hat. Meistens wird nicht einmal darauf hingewiesen, dass ein Gewerbeschein benötigt wird. Gerade Leute, die nach einer Heimarbeit suchen, haben oft nicht die nötige Erfahrung um zu wissen, was da möglicherweise auf sie zukommt. Einen Gewerbeschein kriegt man noch ohne Probleme für 20,00 Euro bei der Gemeinde. Aber spätestens wenn sich die Krankenkassen-Frage stellt, kommt das böse Erwachen. Wer überwiegend von Einkünften aus selbständiger Arbeit lebt, muss nämlich einen Krankenkassenbeitrag zahlen, der sich aus rund 1.800,00 Euro errechnet; auf Antrag kann die Bemessungsgrundlage sich auf etwa 1.200,00 Euro verringern. Das heißt aber, auch dann, wenn jemand vielleicht durch seine Heimarbeit nur ein paar Hundert Euro verdient, muss er trotzdem die hohen Krankenkassenbeiträge zahlen. Da es sich bei einer freiberuflichen Heimarbeit nicht um ein Angestelltenverhältnis handelt, beteiligt sich der Arbeitgeber auch nicht an den Sozialabgaben. Typische Vorgehensweise unseriöser AnbieterDie Angebote für Heimarbeit sind meistens reine Abzockmethoden, um den Interessenten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Umgang mit Angeboten zur HeimarbeitWer ein Stellenangebot zur Heimarbeit liest, sollte zuerst versuchen, sich über die Homepage des Inserenten und über Foren im Internet Information über den Anbieter zu besorgen. Fehlen Angaben zur Firma, ist es ratsam, die Heimarbeit-Anzeige ganz zu ignorieren. Finden sich keine konkreten Angaben zur Tätigkeit, ist ebenso Vorsicht geboten. Und sollte der Inserent dazu auffordern, eine kostenpflichtige Nummer anzurufen, um weitere Informationen zu erhalten, geht es bei dieser angeblich lukrativen Heimarbeit ohnehin nur um Telefonabzocke.
|







